Bereits seit 1996 bieten wir unseren Kunden Internet-Dienstleistungen. Klar, dass wir da den Markt genau beobachten. In den letzten Jahren konnten wir dabei einen Trend ganz genau identifizieren:

Die Cloud hat den dedizierten Server abgelöst!

Vor allem große internationale Konzerne und Tech-Start-ups sind schon heute in der Cloud. Der Mittelstand ist da noch etwas zurückhaltender. Grund genug, auf der Basis von OpenStack ein neues Angebot zu gestalten.

Gründe, nicht vorschnell in die Cloud zu gehen

Folgende sind nach unserer Betrachtung die TOP-Gründe, nicht in die Cloud zu gehen.

Die großen Cloud-Anbieter kommen alle aus den USA. Allerdings sind Rechtssicherheit und Datenschutz ein wichtiges Thema, wenn man seine Daten bei amerikanischen Firmen speichert. Laut einer Bitdefender-Umfrage vertrauen nur 54 % der deutschen IT-Entscheider auf die Lösungen von US-Anbietern.

Cloud-Angebote sind oft unübersichtlich und schwer zu kalkulieren, zumindest wenn man kein Experte ist. Das kommt daher, dass die Angebote meist für Administratoren geschrieben wurden. Allerdings gibt es in vielen KMUs gar keine Administratoren mehr, und wenn es diese gibt, sind diese sind oft nicht die Entscheider über das Budget.

Dann gibt es noch den Vendor Lock. Dieser Begriff beschreibt den Umstand, dass man seinen Anbieter nicht einfach wechseln kann, zum Beispiel weil dieser eine proprietäre Software einsetzt, die nicht mit dem Angebot eines anderen Anbieters kompatibel ist.

Alle Firmen, für die die oben genannten Gründe relevant sind, müssen sich also andere Anbieter suchen oder auf die Vorteile der Cloud verzichten. Gerade der deutsche Mittelstand scheint verstärkt den zweiten Weg zu wählen. Das birgt natürlich die Gefahr von Konkurrenten, die in die Cloud gehen, abgehängt zu werden.

Eines steht fest, die Cloud ist als Ableser für dedizierte Hardware kein Trend, sondern eine Notwendigkeit! In einer Cloud lassen sich große Gruppen von virtuellen Servern schneller erstellen und verwalten als über herkömmliche Wege. Außerdem machen neue Container-Orchestrierungssysteme wie Kubernetes kaum Sinn ohne eine Cloud, auf der sie betrieben werden.

Das neue HKN-Cloud-Angebot auf OpenStack-Basis

In unseren Augen sind die oben angeführten Punkte kein Grund, nicht in die Cloud zu gehen. Wir sehen in diesen eher eine Chance, ein Angebot zu schaffen, das die großen Public-Cloud-Anbieter nicht haben. Daher bieten wir unseren Kunden, zusammen mit der ScaleUp, eine Infrastructur as a Service (IaaS)-Cloud auf OpenStack-Basis an.

Hosting-Standort Deutschland

Unser Ziel ist es, eine IaaS-Cloud anzubieten, die ähnliche Vorteile bietet wie die Angebote der großen Public-Cloud-Betreiber und die Ansprüche deutscher Firmen im Fokus hat.

Als ein zentrales Feature bieten wir unseren Kunden mehrere deutsche Standorte an. Durch die Zusammenarbeit mit unserem Partner können wir unseren Kunden die Standorte Düsseldorf, Hamburg und Berlin anbieten. Eine Erweiterung auf Frankfurt ist auch angedacht. Alle Standorte werden untereinander mit 10 Gig Bandbreite verbunden und über eine Oberfläche zu administrieren sein. So können unsere Kunden ihre Infrastruktur mit einer echten Geo-Redundanz aufbauen, ohne dass ihre Daten woanders als in Deutschland, bei deutschen Firmen, gespeichert werden.

OpenStack als transparente Basis

Die HKN setzt schon immer auf Open-Source, da war es naheliegend, auch bei unserer Cloud auf Open-Source-Software zu setzen. Unsere Wahl ist auf OpenStack gefallen, da diese Lösung ausgereift ist, von vielen Hardware-Anbietern unterstützt wird und über eine große und aktive Community verfügt.

Wir verzichten bei unserer OpenStack-Cloud auf eigene Ergänzungen und bieten Zugriff auf die originale OpenStack-API. So können sich unsere Kunden sicher sein, dass ihre Entwicklungen mit jeder anderen OpenStack-Plattform interoperabel sind.

Kalkulierbare Preise

Ein weiteres Thema, das gerade unseren Kunden wichtig ist, sind kalkulierbare Preise ohne böse Überraschungen. Daher bieten wir Ressourcen-Pakete und Server mit festen Monatspreisen an. Natürlich lassen sich die Pakete jederzeit anpassen, das passiert aber nicht automatisch.

So viel Service, wie der Kunde braucht

Die Cloud ist bei uns ein Mittel zum Zweck, kein Selbstzweck. Daher werden wir künftig auch gemanagte Server betreiben, ohne unsere Kunden auf Cloud-Dashboards zu zwingen. Auf Wunsch übernehmen wir wie bisher alle Verwaltungsaufgaben für die Server-Infrastruktur unserer Kunden und planen ihr gesamtes virtuelles Rechenzentrum.

Für Kunden, die mehr selber machen möchten, bieten wir OpenStack- und Kubernetes-Workshops.

Profis erhalten natürlich sofort Zugriff auf die API und das Dashboard.

Interesse?!

Im Moment können wir OpenStack in Hamburg und Berlin anbieten. Düsseldorf wird voraussichtlich bis November als Standort dazukommen.

Der nächste OpenStack Workshop ist am 13. September in Düsseldorf. Der nächste Kubernetes-Workshop ist in Planung.

Bei Interesse an unserem OpenStack-Angebot freuen wir uns über eine Mail an openstack@hkn.de